|
|
| |
»
Saison 1998 |
|
|
Rennszenen
der Saison 1998


|
PRESSEMELDUNGEN
|
--
Mücke Motorsport Formel ADAC --
Stefan Mücke enteilt in Wunstorf der Konkurrenz weiter - 81
Punkte Vorsprung
-- Von Roland Hanke --
Mit einem erneuten Super-Wochenende ist der Berliner Nachwuchsrennfahrer
Stefan Mücke (16) am Wochenende in Wunstorf in die zweite Saisonhälfte
der BMW Formel ADAC Meisterschaft gestartet: Der Sohn des dreimaligen
Auto-Cross-Europameisters Peter Mücke (51) aus Altglienicke
holte sich am 1. August (Samstag) Platz zwei und am 2. August
(Sonntag) seinen neunten Saisonsieg. Der Kfz-Mechaniker-Azubi
vom Team Mücke Motorport, das für den ADAC Berlin-Brandenburg
fährt, vergrößerte
nach dem zwölften Saisonrennen sein Polster auf den Zweitplazierten
Dresdner Peer Werner (ADAC Melkus Junior Team) inzwischen auf
81 Punkte. Ich bin mit dem Wochenende ganz zufrieden,
obwohl es am Samstag noch besser hätte laufen können",
sagte Überflieger" aus Berlin. Stefan Mücke, mit
16 Jahren der Youngster in der Formel ADAC und dort erst seit
Saisonbeginn unterwegs, hatte in Wunstorf nach erneuter Trainingsbestzeit
das Rennen aus der Pole-Position in Angriff und auch gleich
die Führung übernommen. In der dritten Runde zog dann Peer Werner
an dem Berliner vorbei, der dann seinerseits eine Runde später
konterte und wieder an der Spitze lag. Doch in diesem Moment
fuhr ihm der Dresdner ins Heck und Mückchen" drehte
sich ins Kiesbett. Während Werner dabei selbst ein Rad verlor
und ausschied, konnte der Mücke-Filius noch weiter fahren
und am Ende Zweiter werden hinter dem Schweizer Giorgio Mecattaf
vom
Rosberg-Team. Ich habe mich anfangs schon über die Attacke
von Peer Werner geärgert. Doch so etwas kann jedem mal passieren",
gibt sich Mückchen" trotz des Remplers versöhnlich.
Am Sonntag hatte das Altglienicker Supertalent dann beim Start
nach der zweiten Kurve ersteinmal nur" Platz drei
drin war. Doch schon Ende der ersten Runde holte sich Stefan
Mücke den Zweitplazierten und in der dritten Runde dann den
bis dahin führenden Mecattaf. Die Führung baute der Berliner
danach kontrolliert pro Runde um gut eine Sekunde aus und gewann
schließlich mit rund acht Sekunden Vorsprung vor Werner und
Mecattaf. Das war der neunte Saisonsieg im zwölften Rennen (dazu
zweimal Zweiter, einmal Achter). Übrigens ganz oben auf dem
Podest stand Stefan Mücke nur dann nicht, wenn er von Konkurrenten
ins Kiesbett geschickt wurde. In der Gesamtwertung nach zwölf
von 20 Rennen führt der Berliner nun mit 213
Punkten vor Werner (132) und dem Schweden Marcus Gustafsson
(89).
Bereits am Dienstag (4.8.) nach dem Rennen standen für das Berliner
Team Mücke Motorsport Tests auf dem Nürburgring an. Stefan
beschäftigte sich mit der Abstimmung an seinem Auto und ich
bin unser zweites Team-Fahrzeug etwas eingefahren, in dem ab
dem Herbst Demian Schaffert aus Berlin-Steglitz fahren soll",
sagte Teamchef Peter Mücke. Ich war hinterher grün und
blau. Doch das einem Formel-Auto mal zur Sache zu gehen.
Ich glaube, ich werde mir jetzt einen Sitz dafür anfertigen
lassen", so der Ford- und Yamaha-Händler aus Altglienicke
weiter. Die Testrunden von Stefan Mücke haben dann noch eine
fehlerhafte Getribewelle an seinemAuto ergeben, so daß nicht
das volle Programm abgespult werden konnte. Bloß gut,
daß das beim testen aufgetreten ist und nicht beim Rennen. Normalerweise
hätten wir diese Welle noch nicht gewechselt", gewinnt
der Teamchef dem Mißgeschick noch die positive Seite ab. |
|
PRESSEMELDUNGEN
|
--
Mücke Motorsport News -- 11.08.98
Formel ADAC: Stefan Mücke Rookie of the Year" - Motivationsschub
für
Zweibrücken
-- Von Roland Hanke --
Mit einem unerwarteten Motivationsschub wurde das Berliner Rennfahrertalent
Stefan Mücke am Dienstag (11.8.98) konfrontiert: Der 16jährige
Sohn des dreimaligen Auto-Cross-Europameisters Peter Mücke (51)
aus Altglienicke gewann vorzeitig die Nachwuchswertung der Zeitschrift
Motorsport aktuell" (MSa) in der BMW Formel ADAC
Meisterschaft und darf sich somit Rookie of the Year"
nennen. Das ist rieisg. Damit habe ich überhaupt nicht
gerechnet", freute sich der souveräner Spitzenreiter in
der Formel ADAC, der nach zwölf Rennen bereits 81 Punkte Vorsprung
auf den Zweitplazierten des Klassements hat. Da beim mit insgesamt
15.000 Mark dotierten MSa-Pokal Trainingsleistungen genauso
wie die Ergebnisse der Rennläufe gewertet werden, liegt der
Berliner laut der Zeitung nach seinen neun Saisonsiegen und
vier Pole-Positions mit 151 Punkten uneinholbar in Führung.
Übrigens der Zweitplazierte dieser Wertung hat erst 26 Zähler
auf seinem Konto. Das ist eine tolle Sache für Stefan",
freute sich auch Vater Peter Mücke. Der Teamchef von Mücke Motorsport
fügte hinzu: Das dürfte ein zusätzlicher Motivationsschub
für Stefan für die nächsten Läufe am kommenden Wochenende auf
dem Flugplatz in Zweibrücken sein." Auf der 2,79 Kilometer
langen Strecke stehen Training 08.00 und 11.15 Uhr) und Sonntag
(16.8., Rennen 14.30 Uhr) die Meisterschaftsrennen Nummer 13
und 14 in der Formel ADAC an. Nach seinem Gaststart am 8./9.
August 1998 in der Formel 2000 hat der angehende Kfz-Mechaniker
seinen BMW-Formel- ADAC-Renner bis Dienstag bereits wieder rennfertig
gemacht. Wir haben das Setup für Zweibrücken vorbereitet
und hoffen, daß auch am kommenden Wochenende alles klappt",
sagt Mückchen", der erst zu Saisonbeginn in die Formel
ADAC eingestiegen war und dort als Youngster bislang für Furore
sorgt. Für Stefan gilt es auch in Zweibrücken, zu allererst
ins Ziel zu kommen und dann soweit wie möglich vorn zu landen,
ohne ein zu hohes Risiko einzugehen. Sein Vorsprung ist ja inzwischen
riesig", gibt der Teamchef die Parole aus. Im Klassement
vor Zweibrücken (nach zwölf von 20 Rennen) führt Stefan Mücke
mit 213 Punkten vor dem Dresdner Peer Werner (132) und dem Schweden
Marcus Gustafsson (89). Bereits am Mittwochmittag (12.8.) startete
das Mücke-Team in Richtung Saar-Pfalz. |
|
PRESSEMELDUNGEN
|
--
Mücke Motorsport, Formel ADAC -- 30.08.98
Stefan Mücke nach Doppelsieg auf Salzburgring vorzeitig Meister
- Team ebenfalls
Sieger
-- Von Roland Hanke --
Salzburgring (rh). Stefan Mücke hat sein Meisterstück abgeliefert!
Das Renfahrertalent aus Berlin-Altglienicke holte sich am Sonntag
(30. August) mit seinem elften Saisonsieg bereits vier Rennen
vor Schluß in überzeugender Manier den Gesamtsieg in der BMW
Formel ADAC Meisterschaft 1998. Das ist einfach ein
Wahnsinnsgefühl. Daß ich bereits vier Rennen vor Saisonende
Meister werde, daran hätte ich zum Anfang der Saison nicht mal
im Traum gedacht. Ich kann es noch gar nicht richtig fassen,
sagt der Sohn des dreimaligen Auto-Cross-Europameisters Peter
Mücke (51). Zugleich holte sich das Team Mücke Motorsport, das
für den
ADAC Berlin-Brandenburg fährt, vorzeitig den Gesamtsieg in der
Teamwertung. Da Mückchen bereits auch vorzeitig
Rookie of the year geworden war, haben die Altglienicker
alles abgeräumt, was es in der 1998er Formel ADAC zu holen gab.
Am Samstag (29. August) setzte sich der Berliner Jungstar nach
anfänglichen Positionskämpfen mit dem Schweizer Adrian Wolf
und dem Dresdner Peer Werner, der später ausschied, am Ende
mit vier Sekunden Vorsprung vor Wolf und dessen Schweizer Landsmann
Giorgio Mecattaf vom Rosberg-Team durch. Am Sonntag gewann Stefan
Mücke vor Mecattaf und Henrik Wilking, während Werner Sechster
wurde.
Nach 16 von insgesamt 20 Läufen führt der Berliner nun mit 257
Punkten uneinholbar vor Werner (153) und dem Schweden Marcus
Gustafsson (126). Stefan Mücke hatte sich nur im Zeittraining
mit der Winzigkeit von 58
Tausendstelsekunden Adrian Wolf geschlagen geben müssen. Im
Samstagrennen lieferte sich der Berliner Youngster auf dem 4,255
Kilometer langen Hochgeschwindigkeitskurs (Topspeed rund 220
km in der Formel ADAC) zunächst spannende Positions- kämpfe
mit Wolf und Werner und war dabei mal Zweiter, mal Dritter.
Doch dann konnte Stefan Mücke an beiden vorbeigehen und am Ende
noch mit vier Sekunden Vorsprung gewinnen. Pech hatte Peer Werner,
der vorzeitig ausschied. Der Dresdner war der einzige, der dem
Berliner den Titel noch hätte streitig machen können. Doch schon
nach dem Saisonrennen Nummer 15 hatte
Mückchen knapp 90 Punkte Vorsprung und hätte am
Sonntag sogar einige Plätze hinter dem Fahrer vom ADAC Melkus
Junior Team aus Sachsen ins Ziel kommen können. Doch wie es
sich für einen Meister gehört, drehte Stefan Mücke nochmals
richtig auf und war nach dem Start-Ziel-Sieg in Lauf 16 und
nun insgesamt 104 Punkten Vorsprung mächtig happy: Der
Zweikampf mit Adrian war sehr spannend. Er hat sich immer im
Windschatten an mich herangesaugt, doch ist nicht vorbei
gekommen. Wolf wollte es dann später mit der Brechstange
probieren und drehte sich dabei drei Runden vor Schluß ins Aus.
Äußerst zufrieden zeigte sich auch Teamchef Peter Mücke: Das
war eine tolle
Vorstellung von Stefan. Das waren seine erste Rennen auf dem
Salzburgring und er hat sein fahrerisches Können eindrucksvoll
unter Beweis gestellt. Zumal es
besonders schwierig war, denn wir hatten beide Trainingssitzungen
im Regen und mußten dann beide Rennen im Trocknen fahren.
Der Ford- und Yamaha-Händler aus Altglienicke lobte besonders
Stefans Renntaktik am Sonntag. Adrian Wolf war im
Windschatten dran, doch Stefan blieb beim Anbremsen in den Kurven
- darunter eine, die mit rund 200 Sachen gefahren wurde - immer
auf der richtigen Seite. Es
war ganz wichtig, daß er die Nerven behielt, so der gelernte
Kfz-Meister. Peter Mücke dürfte sich bestimmt ganz besonders
darüber freuen, daß er in seinem
25jährigen Rennsportjubiläum (erstes Rennen im März 1973 Bernauer
Schleife - 4. Platz auf Wartburg 353) nun mit Sohn Stefan bereits
einen meisterlichen
Nachfolger in seinen Fußstapfen hat. Übrigens: Gefeiert wurde
bei Mückes am Sonntag auf dem Rückweg auf der Autobahn
im Teambus bei Kaffee und Kuchen. |
|
PRESSEMELDUNGEN
|
|
-
Mücke Motorsport -- NEWS -- 14.09.98
Formel
ADAC:
Stefan
Mücke mit Doppelsieg bei Heimrennen" in Oschersleben
--
Von Roland Hanke --
Oschersleben
(rh). Solch ein Gewimmel möcht ich sehn",
heißt es bei einem berühmten deutschen Dichter. Dieser Wunsch
wurde am 12./13. September beim Team Mücke Motorsport rund
um die Läufe Nummer 17 und 18 der BMW Formel ADAC Meisterschaft
auf dem Motopark in Oschersleben war. Nicht nur die Scharen
von Reportern und Fotografen - unter anderem drehten das DSF,
der ORB und der MDR - belagerten" regelrecht den
bereits seit dem 30. August als vorzeitigen Meister feststehenden
Srefan Mücke aus Berlin-Altglienicke. Auch sehr viele Fans
aus der Region waren gekommen, um den 16jährigen Sohn des
dreimaligenAuto-Cross-Europameisters Peter Mücke (51) bei
seinem Heimspiel" auf der 3,667 Kilometer langen
Strecke in Sachsen-Anhalt live zu erleben. Und der Weg hat
sich für sie gelohnt, denn der Kfz-Mechaniker -Azubi hat mit
einem erneuten Doppelerfolg sein Konto an Saisonsiegen auf
nunmehr 13 aufgestockt. Nach der Bestzeit im Regentraining
- das ist besonders beachtenswert, da die im gleichen Rennen
fahrenden Autos des BMW Formel ADAC Junior Cups mächtig Vorteile
bei Regen haben und Mückchen" trotzdem die Pole
holte - folgte dann am Samstag ein Start-Ziel Sieg vor dem
bereits ebenfalls als Junior-Meister feststehenden André Lotterer
(8 s zurück) sowie dem Schweden Marcus Gustafsson (11 s) und
dem Schweizer Giorgio Mecattaf (15 s) vom Rosberg-Team. Einen
Tag später bei trockenem Wetter ließ es Mückchen aufgrund
der noch kalten Reifen - starkes Untersteuern - zunächst etwas
ruhiger" angehen und Gustafsson ersteinmal an sich
vorbei. Doch es dauerte nicht lange, da war das Berliner Talent
an dem Schweden wieder dran. Gustafsson wurde nervös
und fabrizierte einen Dreher - das Aus. So gewann Stefan Mücke
erneut vor einem Junioren (Dirk Werner) sowie einen Formel-ADAC
Konkurrenten Tobias Maisch (18 s zurück) und dem Dresdner
Peer Werner (Melkus-Team - 20 s) noch deutlicher. In der Gesamtwertung
nach 18 von 20 Rennen hat der Altglienicker Nachwuchsrennfahrer
nun 297 Punkte auf seinem Konto - das sind 131!!! mehr als
der zweitplazierte Peer Werner (166). Dritter ist Gustafsson
(141). Für die Fans von Mückchen", die nicht nach
Oschersleben kommen konnten, heißt es am 17. September (Donnerstagabend)
den Fernseher anschalten, denn im ADAC-Formel Magazin im DSF
wird es nämlich den aktuellen Rennbericht vom Motopark sowie
ein Porträt über den Formel-ADAC-Meister geben. Bereits am
Dienstag (15. September, 11.30 Uhr) strahlt das MDR-Fernsehen
sein Porträt von Stefan Mücke aus. Es war wirklich sehr
anstrengend, was sich bei uns im Fahrerlager und auch
im Festzelt abgespielt hat. Der Riesenansturm von Fans, Bekannten
und Journalisten war noch größer als erwartet", sagt
Peter Mücke, der Chef des für den ADAC Berlin-Brandenburg
fahrenden Teams Mücke Motorsport, das ja ebenfalls schon vor
Oschersleben als Gesamtsieger feststand. Stefan hat
das alles gar nichts ausgemacht. Er hat das locker weggesteckt
und ist zwei ausgezeichnete Rennen gefahren", betont
der Ford- und Yamaha-Händler aus Altglienicke. Auch
das gehört zum Rennsport. Damit muß man leben können",
ergänzte Stefan Mücke. Ich freue mich jedenfalls riesig,
daß ich hier vor den vielen Fans aus Berlin und Brandenburg
zwei Siege einfahren konnte und das Publikum trotz des schlimmen
Regens am Samstag auf seine Kosten gekommen ist."
|
|
| |
|