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Stefan Mücke

Keine Punkte für Stefan Mücke bei Saisonfinale im ADAC GT Masters


• Schwieriger Saisonabschluss für den BWT Mücke Motorsport-Piloten auf dem Hockenheimring • Rennpech und Zusatzgewicht verhindern bessere Resultate • Stefan: "Ich hatte über die gesamte Saison eine Menge Spaß und fühle mich im ADAC GT Masters richtig wohl."

Stefan Mücke machte sich vergangenes Wochenende mit seinem Team BWT Mücke Motorsport auf den Weg an den Hockenheimring, um dort vor 18.000 Fans die letzten beiden Saisonläufe des ADAC GT Masters zu bestreiten. Die Zielsetzung war klar: Punkte in der Teamwertung sammeln und Teamkollege Sebastian Asch im Kampf um den Fahrertitel zu unterstützen.
 
Die Ausgangslage für das Duo war aber denkbar ungünstig. Nach dem Sieg im zweiten Lauf auf dem Sachsenring wurde der Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer #26 ein Zusatzgewicht von 30 Kilogramm versehen. Im ersten Qualifying hatte Teamkollege Asch dadurch keine Chance, einen Top-Startplatz herauszufahren. Vom 19. Platz ging es ins erste Rennen und dort beendete das Duo es auch. Ein Plattfuß nach einer Berührung verhinderte ein besseres Ergebnis.
 
Im zweiten Lauf sorgte Mücke mit Startplatz 12 für eine gute Basis für das bevorstehende letzte Rennen. Doch nach einer Berührung mit einem Konkurrenten wurde der Kühler des Mercedes-AMG GT3 von BWT Mücke Motorsport beschädigt und das Duo musste darauf das Rennen vorzeitig beenden.
 
Mücke saß bei acht von insgesamt 14 Rennen gemeinsam hinter dem Steuer und verhalf damit mit Rang 3 zum ersten großen Teamerfolg für BWT Mücke Motorsport im ADAC GT Masters. Für den Berliner stehen nun die verbleibenden drei Läufe der FIA World Endurance Championship. Dabei stehen die 6 Stunden von Fuji (13. bis 15. Oktober) als nächstes auf dem Programm.
 
Vier Fragen an Stefan Mücke
 
Stefan, ihr habt euch für das letzte ADAC GT Masters-Wochenende einiges vorgenommen. Doch das Erfolgsgewicht in Lauf eins machte euch gleich einmal einen Strich durch die Rechnung...
Ja, das war ein schwieriger Wochenendauftakt für uns. Natürlich haben wir uns nach dem Erfolg auf dem Sachsenring etwas anderes erhofft. Neben dem Zusatzgewicht war aber auch unser Topspeed von Nachteil. Auf den Geraden fehlten uns auf manche Konkurrenten bis zu fünf Zehntelsekunden. Bei der Leistungsdichte im ADAC GT Masters ist es unmöglich, die verlorene Zeit wiedergutzumachen. Deswegen war es ein schwieriges Rennen für uns. Sebastian hat sich zudem im Rennverlauf nach einem leichten Kontakt einen Plattfuß eingefahren. Damit war das Rennen für uns eigentlich schon gegessen.
 
Am Sonntag lief es schon etwas besser. Doch die Zielflagge habt ihr leider nicht gesehen. Was ist passiert?
Das Qualifying am Sonntag war sicherlich nicht ideal, aber es war durchaus okay. Wir waren der zweitschnellste Mercedes-AMG GT3, nur wenige Hundertstel hinter dem schnellsten, der zudem etwas leichter unterwegs gewesen ist als wir. Von Startplatz zwölf sind wir das letzte Rennen guter Dinge angetreten, noch ein paar Teampunkte einzufahren. Aber leider kam es im Zweikampf mit einem Konkurrenten zu einer leichten Berührung. Dadurch haben wir uns unseren Kühler beschädigt und mussten das Rennen unverschuldet vorzeitig aufgeben.
 
Wie fällt deine Bilanz nach deiner ersten Saison im ADAC GT Masters aus?
Ich hatte eine Menge Spaß und fühle mich hier richtig wohl, denn die Meisterschaft ist richtig hart umkämpft und von vorne bis hinten top besetzt. Aus Teamsicht können wir zufrieden sein. Wir hatten gute Podestplatzierungen und Siege dabei gehabt. Sebastian und ich wurden leider mehrfach vom Pech verfolgt, haben aber auch gezeigt, dass wir stets an der Spitze mitkämpfen können, sofern wir ein sauberes Wochenende haben. Das stimmt mich positiv.
 
Demnächst wechselst du erneut das Cockpit vom Mercedes-AMG GT3 in den Ford GT. Was erwartest du dir vom nächsten FIA WEC-Lauf in Fuji?
Fuji ist eine sehr schöne Strecke und sollte auch unserem Auto liegen. Wir haben dort mit Ford einen Doppelsieg eingefahren. Daher reise ich mit sehr guten Erinnerungen ins Land der aufgehenden Sonne. Nach den hohen Temperaturen in Austin, die unserem Auto nicht besonders entgegengekommen sind, reisen wir jetzt wieder an eine Strecke, bei der eher europäisches Klima herrscht. Damit sollten der Ford GT und auch die Reifen gut klarkommen. Daher bin ich zuversichtlich, dass wir dort Chancen haben, um den Sieg mitzufahren. Ich freue mich schon sehr darauf.

Foto: Gruppe C GmbH  

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