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Langstrecke

BWT Mücke Motorsport meistert Debüt beim ADAC Zurich 24h Rennen


• Beide Audi R8 LMS sehen die Zielflagge beim prestigeträchtigsten GT-Rennen der Welt • Top-15 erreicht: Audi R8 LMS #24 auf Rang zwölf - Audi R8 LMS #25 auf Rang 14 • Extreme Bedingungen: BWT Mücke Motorsport trotzt Starkregen und Nebel • Partner BWT beeindruckt mit spektakulärem Fan-Village

Auch nach 20 Jahren im Motorsport gibt es bei BWT Mücke Motorsport noch Debüts. Zum ersten Mal nahm die Berliner Traditionsmannschaft am ADAC Zurich 24h Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife teil. Vor 210.000 Zuschauern am Wochenende wurde das Hauptziel erreicht: Beide Audi R8 LMS bestritten die komplette Renndistanz und wurden am Ende mit der wohlverdienten Zielflagge belohnt.

Als Audi Sport customer racing unterstütztes Fahrzeug war der Audi R8 LMS #24 unter der Bewerbung von Audi Sport Team BWT unterwegs. Keine Geringeren als die Audi Werksfahrer Mike Rockenfeller und Nico Müller sowie die beiden Audi Sport Fahrer Markus Winkelhock und Christopher Haase pilotierten den Dunlop-bereiften Audi R8 LMS.

Mit der Nummer 25 griff der zweite Audi R8 LMS für BWT Mücke Motorsport nach dem großen Coup. Audi Werksfahrer Marcel Fässler, Audi Sport Fahrer Pierre Kaffer sowie die beiden absoluten Langstrecken-Experten Stefan Mücke und Christer Jöns pilotierten den zweiten Pink Panther auf Michelin-Reifen.

Die Nürburgring-Nordschleife wurde auch bei der 46. Ausgabe des 24h Rennens ihrem Ruf als 'Grüne Hölle' gerecht. Während der Start am Samstag bei strahlendem Sonnenschein und rund 20 Grad erfolgte, setzten in der Nacht heftige Regenschauer ein. Diese verschlimmerten sich im Laufe des Sonntags und starker Nebel kam hinzu. Die Rennleitung entschied um 12 Uhr mittags, das Rennen zu unterbrechen, da die Sicherheit nicht mehr gewährleistet war. Die Bedingungen verbesserten sich und so erfolgte zwei Stunden später der Re-Start zu einem packenden Sprint-Finale über 90 Minuten.


Die Highlights des Wochenendes

Starke Aufholjagd des Audi R8 LMS #24: Mit der siebtschnellsten Zeit aus den beiden Qualifying-Sessions hatte sich der Audi R8 LMS Nummer 24 ohne jegliche Probleme einen Startplatz für das große Top-30-Qualifying gesichert. Dort kam man - trotz guter Runde - nicht über Rang 26 hinaus und ging entsprechend mit einer kleinen Hypothek in den 24-Stunden-Klassiker. Diese münzte das Quartett jedoch in eine sensationelle Aufholjagd um und kratzte nach fünf Stunden schon an einer Top-10-Platzierung - bis zu einer verhängnisvollen Überrundung, als der Audi R8 LMS #24 ein anderes Auto touchierte. Mit gebrochener Spurstange wurde ein Reparaturstopp nötig, der die Mannschaft auf Rang 24 zurückwarf. Dem Kampfgeist der vier Piloten tat dieser Zeitverlust keinen Abbruch. Sie zeigten das Potenzial des Audi R8 LMS, bis nach einem Ausrutscher ein weiterer Spurstangenwechsel erforderlich wurde. Zum Rennabbruch hatte sich der Audi R8 LMS #24 dennoch auf Rang 14 gekämpft. Nach dem Re-Start steigerte er sich nochmals und sah die Zielflagge auf Platz zwölf.

Höhen und Tiefen für den Audi R8 LMS #25: Von Startplatz 19 ins Rennen gegangen, arbeitete sich der Startfahrer des Quartetts des Audi R8 LMS #25 schnell in die Top-10 nach vorne und lieferte spannende Positionskämpfe. Mit verschiedenen Reifenmischungen versuchte die Mannschaft in den folgenden Stints, den Grip weiter zu verbessern und gewann wichtige Erkenntnisse zur Balance des Autos. Nach sieben Stunden jedoch der Rückschlag. Durch Elektronik-Probleme wurde ein zusätzlicher Boxenstopp nötig. Es wurde zügig eine Lösung gefunden, dennoch kehrte die Mannschaft außerhalb der Top-20 auf die Strecke zurück. In der Nacht hielten sich alle Fahrer trotz der teils äußert schwierigen Bedingungen schadlos und arbeiteten sich wieder in die Top-15 nach vorne. Daran konnte auch eine Zeitstrafe für die Unterschreitung der Mindeststandzeit während eines Boxenstopps nichts mehr ändern. Zum Finale des Rennens mussten schließlich nochmals die Mechaniker ihr Können beweisen. Nach dem Re-Start wurde die Spurstange bei einem Dreher beschädigt. In Rekordzeit erfolgte die Reparatur und der Audi R8 LMS #25 überquerte die Ziellinie auf Rang 14.

Beeindruckender Auftritt von Partner BWT: Neben dem effektvollen pinken Design der beiden Audi R8 LMS hatte das österreichische Unternehmen Best Water Technologie noch zahlreiche weitere Highlights für die 210.000 Fans des ADAC Zurich 24h Rennens zu bieten. Im Bereich Hatzenbach baute BWT ein einmaliges Fan-Village auf. Eine zweistöckige Hospitality ließ keine Wünsche der rund 4.000 Gäste offen, dazu boten mehrere Großraum-Zelte bis zu 1.000 Übernachtungsmöglichkeiten für die Besucher. Auch im Fahrerlager war BWT präsent. Jeder Zuschauer konnte sich, mit kostenlosem Wasser aus der BWT Wasserbar in der Hand, weitere Rennfahrzeuge im BWT Design ansehen, oder im bequemen Liegestuhl den Blick auf die Rennstrecke genießen.


Die Stimmen zum Wochenende

Markus Winkelhock (BWT Audi R8 LMS #24): "Das Wochenende lief nicht optimal für uns. Ich habe mich sehr darauf gefreut, aber wir waren leider aus unterschiedlichen Gründen nicht ganz vorne dabei. Im Trockenen war die Pace sehr gut, im Regen hatten wir etwas Schwierigkeiten mit den Reifen und haben dadurch Zeit verloren. Im Pflanzgarten hatte ich auf Intermediates noch einen Ausrutscher und die Spurstange musste gewechselt werden. Das war bereits unser zweiter Reparaturstopp. Betrachtet man den entstandenen Rückstand, ist Rang zwölf noch ein respektables Ergebnis."

Christopher Haase (BWT Audi R8 LMS #24): "Wir haben gut angefangen und konnten zeigen, dass die BWT Audi R8 LMS immer in Schlagdistanz waren. Das Auto lief einwandfrei, leider hat der Nürburgring zurückgeschlagen. Neben den beiden Reparaturstopps waren wir in den Mischbedingungen nicht mehr so gut aufgestellt. Der Sieg wäre ohne Hilfe der Konkurrenz wohl ohnehin schwierig geworden, deshalb hatten wir während des Rennens Rang zehn anvisiert. Das hat fast geklappt."

Mike Rockenfeller (BWT Audi R8 LMS #24): "Schade, dass kein besseres Ergebnis möglich war. Hin und wieder war das Glück nicht auf unserer Seite und das Wetter hat uns ebenfalls nicht in die Karten gespielt. Im Regen waren unsere Reifen leider nicht ganz optimal. Wir waren schon auf Kurs in die Top-10, als ich den Kontakt mit dem überrundeten Auto hatte. Später kam noch eine weitere Reparaturpause dazu und damit war nicht mehr viel möglich. Mit einem optimalen Rennen wären die Top-5 realistisch gewesen. Ich habe mich sofort im Team wohlgefühlt und sie haben einen tollen Job gemacht. Hoffentlich war es nicht das letzte gemeinsame Rennen."

Nico Müller (BWT Audi R8 LMS #24): "Das Resultat spiegelt etwas das gesamte Wochenende wider. Wir hatten in diesem Jahr leider nicht die Pace, um auf das Podium zu fahren. Die Konkurrenz war uns ein Stück voraus. Das muss man anerkennen und fair gratulieren. BWT Mücke Motorsport ist ein super Team und ich würde mich sehr freuen, in der gleichen Konstellation im nächsten Jahr zurückzukommen. Ich bin sicher, dass sie das Zeug zum Siegen haben und ich wäre gerne ein Teil davon. "

Stefan Mücke (BWT Audi R8 LMS #25): "Die Bedingungen während dieses Rennens waren wirklich schwierig. Ich saß nachts im Auto, als es zu regnen begann und nochmals am Vormittag. Natürlich hat uns das technische Problem zu Beginn des Rennens gleich etwas zurückgeworfen. Ich bin aber überzeugt, dass wir das Beste aus der Situation gemacht haben. Insgesamt ein sehr ereignisreiches Wochenende, an dem wir viel Erfahrung gesammelt und beide Autos ins Ziel bekommen haben."

Marcel Fässler (BWT Audi R8 LMS #25): "Im Großen und Ganzen war es nicht schlecht. Leider haben uns die technischen Probleme etwas nach hinten geworfen. Am Sonntag waren die Bedingungen im Regen sehr schwierig. Es war teilweise kritisch, das Aquaplaning richtig einzuschätzen, besonders in der Gischt. In diesen Momenten immer das richtige Maß zwischen Risiko und Vorsicht zu finden, war knifflig - zumal wir etwas aufholen wollten."

Pierre Kaffer (BWT Audi R8 LMS #25): "Ich habe mich unheimlich gefreut, mit BWT Mücke Motorsport an den Start zu gehen. Die sehr gute Vorbereitung spiegelt das Ergebnis leider nicht ganz wider, aber sie haben es geschafft, bei widrigsten Bedingungen beide Autos ins Ziel zu bringen. Die Arbeitsweise des Teams war klasse und ich wurde super aufgenommen. Ich würde mich freuen, nächstes Jahr nochmal mit ihnen angreifen zu dürfen."

Christer Jöns (BWT Audi R8 LMS #25): "Das Team war top vorbereitet und super organisiert. Entsprechend waren wir voller Hoffnung. In den Trainings und im Rennen waren wir in Schlagdistanz. Ein kleines Problem, das wir schnell beheben konnten, hat uns leider etwas zurückgeworfen. Aufgeben kam natürlich trotzdem nicht in Frage, denn wir wissen alle, dass zum Schluss abgerechnet wird. Die Bedingungen im Rennen waren mit die schwierigsten, die ich bisher auf der Nordschleife erlebt habe."

Teamchef Peter Mücke: "Dieses Rennen war der Wahnsinn! Natürlich hatte ich auf ein Top-10-Ergebnis gehofft. Gleichzeitig können wir sehr zufrieden sein, mit beiden Autos die Zielflagge gesehen zu haben. Die technischen Probleme auf der #25 und die Berührung der #24 haben uns natürlich vorne rausgeworfen. Die Jungs haben gearbeitet wie verrückt, die Fahrer sind bei Bedingungen gefahren, bei denen ich nicht im Auto hätte sitzen wollen und wir haben unser erstes 24h-Rennen auf dem Nürburgring gemeistert. Ich fahre zufrieden nach Hause."

Michael Weiss (Technischer Leiter): "Wir hatten lediglich eine Woche Zeit, um nach dem ADAC GT Masters-Wochenende in Most das Auto für das wohl größte und schwierigste Autorennen der Welt aufzubauen. Jeder im Team kann stolz sein, dass wir das geschafft haben. Unsere Performance war gut, wenngleich sich gezeigt hat, dass in gewissen Situationen einfach die spezielle Nordschleifen-Erfahrung gefehlt hat. Die große Hilfestellung durch Audi Sport customer racing, die den Audi R8 LMS #24 vorbereitet und für unser eigenes Auto den Weg geebnet hat, war natürlich sehr wichtig. An einigen Stellen hätten wir etwas mehr Glück benötigt, aber das Fazit nach diesem Rennen mit so extremen Bedingungen ist positiv. "

Foto: Gruppe C Photography
Gruppenfoto Audi Sport: Ferdi Kräling Motorsport-Bild GmbH

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